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Rückzug - Stille

Natur - Kraft tanken.

Wenn es im Außen zu laut wird, hilft es oft, aktiver in die Stille zu gehen. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Die Tage werden spürbar kürzer, die Nächte kühler und feuchter. Ein Hauch von Herbst kommt uns in den Sinn. Die Fülle und die Aktivität ist voll im Gange. Schulbeginn, vieles beginnt im Spätsommer / Herbst. Ein allgemeines Treiben startet, wie jedes Jahr. Obwohl der Spätsommer gefühlt für mich die beste Zeit wäre um zu genießen, ist es in meinem immer noch Hauptberufsfeld (der Werbung), oft eine sehr stressige Zeit. Allgemein erscheinen mir die Menschen um mich herum hektischer.

Damit einen die Hektik nicht so ganz mitreißt, kann man aktiv Ausgleich schaffen. Es ist eine herrliche Zeit, um in die Natur zu gehen und zu verweilen. Für mich ist zum Beispiel Wasser immer etwas sehr beruhigendes. Hier schaffe ich es zu sitzen und wirklich auch mal keine Gedanken zu haben. Als würde das Wasser diese fort tragen oder transformieren. 

Diese Momente sind für mich wie Energieaufladungen. Am besten ist es dann ganz bewußt wahrzunehmen, die Augen zu schließen und zu versuchen den Moment mit allen andere Sinnen zu erfassen. Denn der stärkste und dominanteste Sinn ist meist das Sehen. Daher den Fokus auf die anderen Sinne lenken. Wie riecht es? Wie fühlt sich der Wind, die Temperatur an? Vielleicht auch das Wasser? Was kann ich hören? Was spüre ich? Was für Geschmack ist hier - vielleicht gibt es Früchte oder Kräuter in der Nähe? Ich gehe auch gerne mal Barfuß oder lege mich ins Gras... Und diese Momente in sich abspeichern. 

Der Sommer war schön und auch sehr fordernd für mich. Persönlich hat sich in meinem Leben einiges geändert und ich bekam die Möglichkeit mir einiger Dinge klarer zu werden, bewusster und auch Entscheidungen zu treffen. Kein einfaches Unterfangen. Ich habe auch wieder einmal erleben dürfen, wie gut diese Mechanismen in uns funktionieren, mit denen wir uns selbst ablenken und uns wichtige Fragen nicht stellen. Und somit unangenehmen Dingen ausweichen. Das geht meist nur eine gewisse Zeit lang gut. Ich durfte Fehler erkennen, die ich gemacht habe. Es gibt so einiges, dass ich gerne schon früher begriffen hätte und anders gemacht habe. Aber es ist, wie es ist. Und ein Teil in mir ist der festen Überzeugung, es hat einen Sinn und einen Grund, warum es genauso gekommen ist. Auch ich lerne ständig. Dafür sind Fehler da. Wir fallen hin. Wir stehen wieder auf. Wir fallen wieder hin. Wir stehen wieder auf. Die Idee, dass wir nie wieder hinfallen, ist eine absurde Vorstellung. Nur das wieder Aufstehen wird leichter oder macht uns im Idealfall, nicht mehr so viel aus.

Ich wünsche euch einen wundervollen Spätsommer und Herbst!


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Manuela Adler

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