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Schwäche zeigen?

Schwäche zeigen als Stärke?

In mir war das Bedürfnis, diese Lebenserfahrung mit euch zu teilen. Seit ca. einem halben Jahr, habe ich eine neuen beruflichen Weg eingeschlagen. Ich habe alles in die Wege geleitet die Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin zu starten. Im Februar startete die Ausbildung. Dafür habe ich mich auch um eine Förderung bemüht, die ich auch bekommen habe. Der Weg war nicht leicht, aber meist bin ich dann sehr zielstrebig. Der ganze Aufwand war für mich in dem Sinne gedacht, dass ich auch in diesem Bereich arbeiten wollte und zwar als Betreuerin in einer Kinder/Jugend WG. Ich habe mir das wirklich passend vorgestellt. Mein persönliches Umfeld lässt auch Nacht- und Wochenenddienste problemlos zu. In diesem Bereich gibt es einen großen Personalmangel. Es ist ein Bereich, in dem man etwas sehr Sinnvolles macht und viel geben kann. Die Bezahlung mit den Zulagen eben für Nacht- und Wochenenddienste ist gut. Mir wurde im letzten Jahr klar, dass ich in meiner aktuellen noch "hauptberuflichen" Tätigkeit keine Erfüllung finde. Das wollte ich ändern. Ich habe mich beworben und auch bei einer wirklich guten Organisation eine 20 Wochenstunden Anstellung gefunden. 20 Wochenstunden, da ich ja auch meine Selbstständigkeit weiterentwickeln wollte. Ich dachte so habe ich genügend Freizeit, mache auch etwas Sinnvolles und kann mich neu entfalten.... 

Das war zumindest meine Vorstellung ... meine schöne Idee.

Mitte März habe ich begonnen in diesem Bereich zu arbeiten und dann BÄMMM. Ich habe gemerkt, mir war das viel zu viel, vor allem nach dem ersten Nachtdienst. Zu viel Verantwortung, zu viel Stress, das System des Bereiches an sich unpassend für mich persönlich. Mein Körper hat extrem reagiert. Und nach so vielen Jahren habe ich gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ihn nicht zu ignorieren. Nicht dieses: "Das geht schon, da geh ich drüber!". Vor ein paar Jahren wäre ich darüber hinweg gegangen und hätte mich hier selber überrumpelt. Ich habe also genau das meinem Arbeitgeber kommuniziert, dass ich mich momentan mit dieser Tätigkeit überfordert fühle. Zudem widerspricht es auch gerade meinem Weg im gesundheitlichen Sinn, hier geht es mir gerade darum gesünder zu leben und vor allem um ein gutes Stressmanagement. Vermutlich hätte das Ganze vor zwei Jahren anders ausgesehen und da wäre ich stressresistenter gewesen, aber das letzte Jahr, bzw. die letzten anderthalb Jahre, waren sehr fordernd, was ich auch gesundheitlich merke. Das darf ich mir ruhig zugestehen. Und ich bin wirklich stolz auf mich, das so klar entschieden und kommuniziert zu haben. Es war keine leichtfertige Entscheidung, aber ich finde eine Entscheidung, die Stärke beweißt. Ein halbes Jahr Vorbereitung und jetzt vor einem Neuanfang ohne Plan zu stehen. Richtig spannend.

Ich bin gespannt wohin sich mein Leben entwickelt ... ein Schritt in die richtige Richtung!

Wie geht es euch im Leben mit solchen Erfahrungen? Ich freue mich über Gedanken, Austausch und natürlich über Geteiltes.
Einen wundervollen Frühlingsbeginn euch allen!

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Mittwoch, 17. Juli 2024

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